Stephan Camenzind, Gründer von FactQ

Über uns

Wer hinter FactQ steht

Als ich 1985 meine ersten Computer verkaufte, ahnte niemand, was daraus werden würde – diese Flut an Informationen, die heute jeden Tag auf uns einprasselt. Was damals Fortschritt war, ist heute Reizüberflutung.

Bei der Instant-Soft AG, einem der ersten Software-Häuser der Schweiz, war ich als Geschäftsführer für die Filiale Zürich verantwortlich – zuerst Hardware, dann Branchensoftware auf Basis relationaler Datenbanken, für Kunden, bei denen jede Zahl stimmen musste: Banken, Versicherungen, Industrie. Später wechselte ich als Quereinsteiger ins Immobilienmarketing und lernte bei der Bento Immobilien AG das Geschäft von der Pike auf: Grundstücke in den Kantonen Zürich und Aargau suchen, entwickeln und an Investoren verkaufen – in zehn Jahren über 75 Millionen Franken Umsatz. Die Lehre daraus: Der Wert liegt im Suchen und Finden, im Herausschälen des einen Richtigen aus vielem.

Parallel dazu gilt meine Leidenschaft seit jeher der deutschen Sprache: Ich recherchiere, schreibe und redigiere – von Fachtexten bis zu Pressemitteilungen für Banken, Versicherungen, den öffentlichen Verkehr und namhafte Schweizer Unternehmen.

Durch alle Stationen – Computer, Immobilien, Text – zog sich dieselbe Frage: Was ist wirklich wichtig, und was kann weg? Vierzig Jahre lang war das meine Arbeit.

FactQ ist das Ergebnis dieser Erfahrung. Jeden Sonntag lese ich, was die Schweiz beschäftigt, prüfe jede Zahl an ihrer Quelle – SECO, BFS, BAG – und behalte nur die zehn Themen, die wirklich zählen. Sie bekommen nicht meine Meinung, sondern ein geprüftes Urteil: das Wesentliche, klar kuratiert, pünktlich um sieben, bereit für einen ruhigen Start in den Tag.

Kein endloser Feed, keine Schlagzeilen-Hysterie, keine ungeprüfte Zahl. Nur die zehn Dinge, über die man spricht – ausgewählt von einem Menschen, der sein Leben lang geübt hat, das Wichtige vom Lauten zu trennen.