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Mitteilung Zürcher Kantonalbank
Immobilien Research

Der Verweilbonus steigt auf 21 %

Wer lang in derselben Wohnung bleibt, zahlt deutlich weniger als bei einer Neuvermietung – schweizweit, aber besonders stark in Zürich und Genf.

21 %Verweilbonus CH
33 %Stadt Zürich
58 %Genf, Aufschlag
⅔an Nachmieter

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat in ihrer Studie «Immobilien aktuell» 01/26 den sogenannten Verweilbonus untersucht: die Differenz zwischen der Bestandes- und der Angebotsmiete. Wer eine Wohnung neu mietet, zahlt heute im Schweizer Schnitt 21 % mehr als jemand, der schon lange in derselben Wohnung lebt. Vor drei Jahren lag dieser Wert noch bei 14 %.

Regionale Unterschiede

Der Verweilbonus ist regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. In der Stadt Zürich liegt die Angebotsmiete durchschnittlich rund ein Drittel über dem Bestand. In Genf im Schnitt 58 %. Wer umzieht, verliert damit einen erheblichen Preisvorteil – der goldene Käfig lässt grüssen.

«Der Verweilbonus schafft einen starken Anreiz zu bleiben – auch dann, wenn die persönliche Wohnsituation einen Umzug eigentlich nahelegen würde.» Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Research, Zürcher Kantonalbank

Auch Nachmieter profitieren

Interessant: Der Verweilbonus verschwindet beim Mieterwechsel nicht vollständig. Über zwei Drittel davon werden an die neuen Mietenden weitergegeben – wer von einem Langzeitmieter übernimmt, erbt also einen Teil des Preisvorteils.

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Diese Mitteilung gibt die Sicht der Absenderin wieder und ist kein redaktioneller FactQ-Beitrag. Quelle: Zürcher Kantonalbank, «Immobilien aktuell» 01/26, Ursina Kubli, Leiterin Immobilien Research. Stand: 31. Mai 2026.
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